Wir sind in Fairbanks, Alaska, USA. Nachdem bei meinen Reisevorbereitungen schon so einiges wirklich kompliziert mit Vodafone gelaufen ist (ich habe von drei Vodafone Mitarbeitern den Rat bekommen, mir hier eine Prepaid-Karte zu kaufen anstatt einen Vodafone Tarif zu buchen) wurde mir von deren Seite nun endlich erklärt, wo ich wirklich bin. Natürlich in den Niederlanden. Ich kann hier sorgenfrei EU-Roaming benutzen usw. usf.

Ähm, ist klar.
Hergekommen sind wir per Zug, der uns über zwölf Stunden durch die Wildnis gefahren hat. Links ein Baum, rechts ein Baum… Die Fahrt war schön, aber gegen Ende wurde es doch etwas lang. Unterwegs gab es einen ungeplanten Zwischenstop, weil Kinder auf den Gleisen gesehen wurden. Sowas passiert also auch, wenn es auf 1000 Kilometern Zugstrecke nur fünf Siedlungen gibt. Ich war ganz froh, als wir dann endlich in Fairbanks angekommen sind. Es stand auch schon ein Shuttle-Bus zu unserer Unterkunft bereit.
Wir hatten hier jeder ein kleines Häuschen, sehr sehr nett. Ab dem zweiten Tag hatten wir auch wieder einen Mietwagen, mit dem wir fröhlich durch die Gegend gefahren sind. Wir hatten einen Ford Fiesta, eigentlich ein ganz brauchbares Auto, aber in Anbetracht der Pickup-Trucks die hier das Straßenbild prägen, kommt man sich doch sehr klein vor, unten ist ein Foto, das das illustriert.
Gestern waren wir in einem Auto-Museum. Dort gab es perfekt restaurierte und auf Hochglanz polierte Autos von 1900 bis 1936. Und das erste (oder sogar einzige?) in Alaska gebaute Auto. Gebaut von einem jungen Mann, der noch nie zuvor ein Auto gesehen hatte.
Jetzt gerade sitzen wir im Flughafen von Fairbanks und warten auf unseren Flug. Es geht wieder zurück nach Seattle, wo wir Niki treffen werden und dann den eigentlichen Road-Trip nach Süden beginnen.
Noch einen Hinweis an zukünftige Fairbanks-Reisende: Auf dem Supermarkt Parkplatz ist das Ausnehmen von Fischen untersagt.
Bis bald,
De Dings.




















