Inzwischen bin ich also im nordöstlichsten Staat der USA angekommen, in Maine. Im Augenblick bin ich in Portland, mit knapp 63.000 Einwohnern die größte Stadt Maines.
Auf meinem Weg hierher bin ich durch New Hampshire gefahren, das genauso plötzlich aufhörte, wie es angefangen hat. Ich kann über New Hampshire folgendes berichten: Größtenteils grün. Als Nummernschild-Slogan habe sie “Live free or die” - echt gut, wenn es stimmt, dass angeblich Strafgefangene die Nummernschilder herstellen…
Ich kann mich glücklich schätzen, die kleinste und die drittkleinste Staatshauptstadt der USA besucht zu haben, nämlich Montpelier, Vermont (knapp 8000 Einwohner) und Augusta, Maine (immerhin mehr als das doppelte). In ersterer bin ich am Versuch gescheitert, ein geeignetes Etabilssement zum Mittagessen zu finden (Sie-haben-das-Ziel-erreicht-Syndrom), in zweiterer habe ich immerhin ein Motel zum übernachten gefunden.
Gestern war ich im Acadia Nationalpark. Er bietet eine hübsche Kombination aus Bergen, Bäumen, Flüssen, Seen und dem Ozean, von der Eiszeit schön für mich zusammengestellt (danke dafür, liebe Eiszeit!).
Jetzt bin ich wie gesagt in Portland, ein Städtchen mit hübscher Hafengegend mit einem Originalstück der Berliner Mauer. Mit Echtheitszertifikat hintendrauf.
Ansonsten gibt’s nicht viel zu erzählen, es ist ja auch nicht viel los hier. Dafür ist die Landschaft echt beeindruckend, wenn ich einen Hang zum wandern hätte, würde ich glatt meine Wanderschuhe anschnallen und loswandern (natürlich mit Wanderstock auf dem Wanderweg) und zum Mittagessen gäbe es selbstgefangenen Fisch namens Wanda! Muahahaha…










