Hello Osaka!

So, seit vorgestern bin ich jetzt schon in Osaka. Mein Hotel ist zum Glück fertig gebaut, aber tatsächlich nagelneu und richtig schick. Der Fernseher meines Zimmers ist noch größer als der in Tokio, das Klo hat noch mehr Knöpfe und die Klimaanlage hat einen Automatik-Modus. Sensationell ist übrigens der Spiegel. Nach dem duschen ist er natürlich beschlagen, bis auf einen bestimmten rechteckigen Bereich genau über dem Waschbecken. Wie die Japaner das wohl machen?

Osaka selbst ist allerdings nicht gerade eine Perle, naja, schlimm ist es hier auch nicht, aber ich hatte ein bißchen mehr erwartet. Wahrscheinlich hat es nach Tokio jede Stadt etwas schwer.

Denen, die nicht hier wohnen, dient Osaka wohl hauptsächlich als Reisestation nach Kyoto - oder eben Tokio. Deshalb habe ich den Plan gefasst, in den nächsten Tagen auch mal nach Kyoto zu fahren. Das Tarifsystem von Japan Railways bereitet mir noch etwas Kopfzerbrechen, eventuell kaufe ich mir ein 7-Tages Ticket und mit Glück spare ich dabei dann auch noch etwas Geld.

Gestern bin ich eigentlich nur planlos durch die Gegend gelaufen und habe zufällig Shinsaibashi-Suji gefunden, eine kilometerlange überdachte Einkaufsstraße. Weil es gestern den ganzen Tag geregnet hat bin ich jetzt außerdem stolzer Besitzer eines original japanischen 200 Yen Regenschirms.

Heute war ich im Osaka Aquarium. Eine ziemlich große Anlage und bis unters Dach gefüllt mit Menschen (und natürlich Fischen). Nachdem ich anfänglich etwas genervt war von den vielen fotografierenden Leuten habe ich irgendwann meine Kopfhörer in die Ohren gesteckt und selbst angefangen, alles zu fotografieren was eine Flosse hatte - ab da ging es mit Thin Lizzy entspannt weiter.

Und mal wieder Bilder: